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MAIN POST vom 26.2.2003
Ein Wein-Kabarett vom Allerfeinsten
Reise durch die fränkische Rebenvielfalt
ZEILITZHEIM (STOP)
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Ein Wein-Kabarett vom Allerfeinsten
Reise durch die fränkische Rebenvielfalt
ZEILITZHEIM (STOP)
Unter dem Motto "Kann denn Riesling Sünde sein?" präsentierten Silvia Kirchhof, Birgit Rittershofer und Roswitha Schneider die einzelnen Rebsorten in passenden Gewändern.
Marina von Harlem, Besitzerin des Schlosses und des Gasthauses "Zur Sonne", konnte über 40 Wein- und Kunstfreunde im Festsaal des Gasthauses zu einer vergnüglichen Reise quer durch die fränkischen Rebsorten begrüßen. Die drei Powerfrauen beschreiben ihre Darbietung kurz und prägnant mit "Wein, Weib und Gesang" und eroberten mit ihrem rasanten Programm die Herzen der Zuschauer. Dabei schlüpften die drei Akteurinnen in die Gestalt der einzelnen Rebsorten und wandelten mal mit spitzer Zuge, mal mit hintergründigen Songs durch den Rebgarten. Bekannte Lieder, Chansons und Ohrwürmer wurden von den Dreien entliehen und dem Publikum gekonnt dargeboten. Egal ob man von Kopf bis Fuß auf Kerner eingestellt ist oder "der Winzer beim Kerner (Anm.: müsste heißen: bei der Domina) die Triebhaftigkeit im Weinberg nicht liebt" glänzten die drei Akteurinnen sprachlich-musikalisch, durch ihre Kostümvielfalt und mit weinspezifischem Wissen. Die Beschreibung "Guter Wein ist
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Beim Wein-Kabarett in Zeilitzheim schufen Silvia Kirchhof, Birgit Rittershofer und Roswitha Schneider (v.l.) eine gelungene Symbiose zwischen Wein und Kultur. Die fränkischen Rebsorten wurden dabei von den Dreien karikiert, mal elegant, üppig, spritzig oder formenreich. Für die musikalische Begleitung sorgte Achim Hofmann. FOTO STEFAN POLSTER
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wie die Frauen. Man kann sie nichtbeschreiben, man muss sie erleben" trifft auch für das Weinkabarett zu. Die Reise vom Rieslaner über Müller-Thurgau, Silvaner, Bacchus, Kerner, Traminer, Scheurebe, Schwarzriesling bis hin zu Portugieser, Dornfelder, Domina und Spätburgunder war für die Besucher des Kabarett-Abends ein Erlebnis. Natürlich kamen die drei Akteurinnen und Achim Hofmann am Keyboard nicht um eine Zugabe herum. Gesangliche Unterstützung holten sie sich dabei aus dem Publikum und verteilten an alle ein Liedblatt. Nach der Melodie von "Horch was kommt von draußen rein" wurde zum Ausklang des Abends noch einmal der Frankenwein gewürdigt.
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Die Kitzinger vom 1./2. November 2003
Rittershofer und Blüchel erfreuen mit Lyrik und Musik rund um die Jagd und den Wein
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Wiesentheid (rl). "Wir sind ja direkt die Wiesentheider Fischer-Chöre", meinte eine Dame mit leuchtenden Augen, als sie am Mittwoch gegen 22 Uhr das Historische Pfarrhaus verließ. Sie und rund 60 Gäste hatten dort einen heiteren Abend rund um die Jagd und den Wein verfolgt und dabei kräftig mit gesungen Eingeladen hatte dazu Birgit Rittershofer von der Tourismuszentrale Wiesentheid.
Der Alban-Wolf-Saal hatte sich in eine echte Herbstlandschaft verwandelt - sogar die welken Blätter am Boden fehlten nicht. Ein Ambiente; in dem sich die Gäste sichtlich wohl fühlten. Unter den Anwesenden waren viele Jäger aus nah und fern sowie der Hegering unter Ludwig Zink, der für die derzeit in Wiesentheid stattfindende Jagdwoche" mit verantwortlich zeichnet, sowie viele Mitglieder des Steigerwaldclubs.
"Ihr glaubt wohl nicht, dass Euch ein Frauenzimmer, dazu noch aus dem hohen Norden, etwas über die Jagd und den Frankenwein erzählen könnte", meinte Birgit Rittershofer in der Tracht einer fränkischen Häckersfrau zu Beginn des Abends. Doch sie sei ja auch Ehefrau eines Försters und kenne sich aus - ganz besonders auch mit Jägerlatein.
Den berühmten Jägerchor" aus Carl Maria v. Webers Oper "Der Freischütz" intonierte der weithin bekannte Musiker Theobald Blüchel aus Ebrach am Akkordeon - und schon wurde die 1. Weinprobe kredenzt, ein schöner kühler Silvaner.
"Ihr habet Euch versammelt zu einer Weinprobiererei", so Birgit Rittershofer, die gleich - eine Lobeshymne aus der Feder des großen Hoffmann v. Fallersleben parat hatte: "Frankenwein ist unter den Weinen der Edelstein".
Wie es mit dem Weinbau in Franken begonnen hätte und welche Rolle Karl der Große dabei gespielt hatte, wusste Birgit Rittershofer ebenso anschaulich und in Reimen zu berichten wie die Anfänge der Jagd, die einst für jedermann offen war, dann jedoch zum Privileg des Adels wurde. Dieser schoss dann das "hohe Wild", während sich die einfachen Jäger mit dem "niederen Wild" begnügen mussten.
Der Jäger, so die Referentin weiter, entschuldige sein Fernbleiben vom Sonntagsgottesdienst sehr oft mit der Aussage, dass er ja "im Wald den Herrn lobe" und dies griff Theobald Blüchel auf, um die wunderbare "Waldandacht" musikalisch vorzutragen. Anschließend machte ein würziger Traminer mit dein Duft der Rosen die Runde, und Musikus Blüchel bot mit seiner Gitarre den bekannten "Jäger aus Kurpfalz" sowie einige Lönss Lieder dar.
"Wer den Wein säuft, der sündigt aber wer ihn genießt, der betet", verkündete Birgit Rittershofer und gab ihrem Auditorium eine Verschnaufpause zum allgemeinen Meinungsaustausch.
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Stets eine Fülle von Instrumenten, darunter natürlich seine geliebte Gitarre, hat der weithin bekannte Musiker Theobald Blüchel aus Ebrach dabei, wenn er unterwegs ist. An seiner Seite Birgit Rittershofer von der Wiesentheider Tourismuszentrale als fränkische Häckersfrau. Beide bereiteten am Mittwoch im Rahmen der Jagdwoche einem großen Auditorium einen unvergesslichen Abend. Foto: rl.
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Dass sich Förster und Jäger nicht immer "ganz grün" seien, resultiere aus dem Unterschied ihrer Aufgaben und dem diesbezüglichen (Miss)verständnis, führte die Referentin dann aus, doch spätestens bei einem delikaten Wildbret, begleitet von einem entsprechenden Wein, beispielsweise einem Spätburgunder als einer der ältesten fränkischen Reben, komme man sich stets näher.
Von Jägerlatein und geschossenen Böcken Dass ein alter erfahrener Jäger gut mit einem noch ganz jungen Hund zurecht komme, sei ebenso sicher wie das Gegenteil, nachdem ein erfahrener alter Jagdhund ja seinen noch ganz jungen Jägersmann direkt erziehen könne. Und auch hier griff Theobald Blüchel wieder voll in die Gitarren-Saiten und erwies dem Heimat-Musikanten Sepp Böhm, Schöpfer des "Steigerwald-Liedes" seine Reverenz.
Birgit Rittershofer wusste nachfolgend viele Details vom hohen Waidwerk zu berichten, und hatte so manche, Sage und Legende aus dem Steigerwald, besonders von dem, was sich da in den sogenannten "Rauhnächten" tut, parat.
Wie es die Jäger mit ihrem "Latein" halten und wie und wo sie überall "Böcke schießen" erheiterte die inzwischen etwas weinselig gewordene Gästeschar, zumal es Theobald Blüchel verstand, immer wieder just für den Moment das passende Lied zu intonieren. Und ganz plötzlich gab's im Publikum kein Halten mehr: zuerst nur zaghaft mitgesummt, dann aber immer voller und auf Geheiß des Musikanten dann "unisono" erklangen nicht nur alle sechs Strophen des Frankenliedes, sondern sehr viele alte Volkslieder, von Blüchels Gitarre wunderbar untermalt, der diesen von vielen als "einzigartig" bezeichneten Abend mit der ganz alten besinnlichen Weise "Die Dämmerung fällt wir sind müde vom Traben" ausklingen ließ.
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Die Kitzinger vom 28. Oktober 2003
Wissenswertes über Rebe und Stock
Wo Karl der Große jagte, mundet ein "Geweihter" besonders voll - Reales und Märchenhaftes auf dem Weinlehrpfad mit Birgit Rittershofer - Ins Glas geschaut
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"Na denn prost" - eisig pfiff der Wind am Sonntagmittag über die Hänge in den Abtswinder Weinbergen, doch die lustige Gruppe um Birgit Rittershofer, vorn links mit Ehemann Bodo, die der Einladung zur Weinwanderung gefolgt war, ließ sich nicht verdrießen. Fotos: rl
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Abtswind/Wiesentheid (rl.) Geräuschintensiv rollt der kleine Bollerwagen über die Betonplatten der Zubringerwege hoch in den Abtswinder Weinbergen. Beladen ist das Gefährt mit Flaschen, Kannen, einer großen runden Dose und noch mancherlei Zubehör. Tapfer zieht Birgit Rittershofer von der Tourismuszentrale in Wiesentheid das lustige Fahrzeug - und hinterher trabt eine kleine Schar munterer Gäste, die der Einladung zur "Weinverkostung per Traube und per Getränk" gern gefolgt, ist und auch den scharfen Westwind nicht scheut, der am Sonntagmittag immer wieder über die Hänge fegt.
Ein kräftiger Willkommensschluck aus einer Flasche, deren Etikett ein Hirsch ziert, in dessen Geweih das Symbol des Kreuzes aufblitzt und der einen Silvaner beinhaltet, welcher somit die Bezeichnung "Geweihter" verdient, stimmt die Teilnehmern auf das ein, was Birgit Rittershofer als Beitrag zur derzeit im Markt Wiesentheid stattfindenden "Jagd- und Kulturwoche" zu berichten weiß.
Dass der Weinbau in Franken ganz eng mit der Person Karls d. Großen (zirka 750 n. Chr.) verknüpft ist und dass er in den weiten Waldgebieten, die sich damals an Friedrichs- und Schwanberg erstreckten, jagte, verblüffte die Anwesenden. Sie hörten auch mit Staunen die Legende von Hadeloga und ihrem bis nach Kitzingen gewehten Schleier und der dort erfolgten Klostergründung.
Anhand der Topographie des Geländes erläuterte Birgit Rittershofer die unterschiedlichen Methoden der Lese, wobei hier das Handwerk immer noch Trumpf sei. In den flachen, dem Main zustrebenden Ausläufern könne natürlich auch mit dem Vollernter gearbeitet werden. Dass die sich nahe den Weinbergen befindlichen Streuobstwiesen einst Waldgebiete waren, erläuterte die Referentin ebenso wie das Alter der jeweiligen Rebstöcke, die sich, in ganz unterschiedlicher Formation, beidseitig des ständig ansteigenden Weges darboten. Aus der Dicke des Stocks und der Anzahl der Reise, die im Laufe der Jahre immer wieder abgeschnitten worden seien, lasse sich den Jahresringen eines Baums nicht unähnlich das Alter ablesen. Da lagen Hänge mit Uraltbestand neben jungen, zarten Neuanpflanzungen, die nach rund zwei Jahren zwar schon eine gewisse Frucht trügen, aber erst nach etwa fünf Jahren erstmals lesereif seien.
Es gab noch weiteres Wissenswertes: Gespannte Schnüre hielten die Stöcke gerade. Das oft beidseitig der Stockreihen anzutreffende Grün diene der besseren Bodenhalterung.
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Kurz vor dem allersteilsten Anstieg in den Abtswinder Weinbergen bis ganz hoch hinauf zum "Frankenblick" gab Birgit Rittershofer noch so manches Histörchen zum Besten und klärte die interessiert Lauschenden darüber auf, dass beispielweise die berühmte Lage "Escherndorfer Lump" rein gar nichts mit einem etwaigen Tunichtgut zu tun habe, sondern das Wort "Lump" umgangssprachlich ja auch für "Lappen" stehe. Denn nicht viel größer seien damals die einzelnen Parzellen gewesen.
Vom würzigen Keuperboden, nur ganz leicht mit Lehm als Bindemittel durchsetzt, wusste die Fachfrau ebenso anschaulich zu berichten wie vom grünen Schilfsandstein, einst in großen Mengen im Bereich Friedrichsberg abgebaut. Mit scharfem Blick hatten die Teilnehmer der Lehr-Wanderung immer wieder noch am Stock hängende Trauben entdeckt und sich belehren lassen, dass man diese bedenkenlos ungewaschen essen könne, nachdem das letzte Spritzen im Weinberg schon, sechs Wochen vor der Lese zu erfolgen habe und diese heuer ja ohnehin wesentlich früher, begonnen habe.
Das genaue Studium der Kerne in einer aufgebrochenen Beere verrate enorm viel über Reifezustand und eventuell sogar schon Öchslegrade, wurden die Weinbergswanderer belehrt. Und endlich konnten sie dann tief durchschnaufen, als sich ihnen nach gemeistertem Anstieg der "totale Rundblick" von der oberen Kanzel aus bot. Wein zum Verkosten gab es natürlich noch in ausreichender Menge, doch angesichts eines weißen fränkischen Glühweins und delikaten Gebäcks steckten die Gruppenteilnehmer die kleinen Probiergläser erst einmal weg.
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"Nein, nein, eine Domina ist mitnichten etwas Anrüchiges, sondern ein ganz und gar vollmundiger roter tropfen", so Birgit Rittershofer bei ihrer Demonstration anlässlich der Wein-Wanderung.
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Idsteiner Anzeiger: Donnerstag, 21. Juni 2001
In Mainfranken unterwegs
Die Senioren auf den Spuren von Neumann und Riemenschneider
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Die diesjährige Reise des Arbeitskreises, für ältere Mitbürger hatte Anfang Juni die Mainschleife bei Volkach zum Ziel. Ein Zwischenstopp bei der Anreise wurde in Veitshöchheim eingelegt, wo der Besuch eines Rokokogartens auf dem Programm stand.
Beim Verlassen der Anlage tauchten urplötzlich vertraute Gesichter auf: just zu diesem Zeitpunkt besichtigten Idsteiner Pilger auf der Heimfahrt von Maria Sand bei Dettelbach dieses Kleinod und wurden mit lautem "Hallo" begrüßt.
In Volkach war neben der Stadtführung ein Besuch von Maria im Weingarten mit Riemenschneiders Madonna im Rosenkranz obligatorisch, ebenso eine Bootsfahrt auf dem Main. Die Herrgottskirche in Creglingen ist aus einem Riemenschneider-Programm nicht wegzudenken, allerdings wurde Rothenburg ob der Tauber ausgespart. Eindrucksvoll der Heilbad-Express in Bad Windesheim, der die Fahrgäste auf holprigem Kopfsteinpflaster tüchtig durchschüttelte und ebenso ein Blick in die Kirche von Wiesentheid.
Die Wallfahrtskirche Maria im Sand stand ebenfalls auf dem Programm, wurde aber am Besuchstag derart, stark für kirchliche Zwecke gebraucht, dass kein Raum für Besichtigungen blieb. Immerhin aber entschädigte ein Bummel durch die malerische Altstadt.
Ein Geheimtipp ist für Kenner in Kitzingen ein kleines Café, das zusätzlich einen Einblick in seine ureigenste Geschichte gibt: ein privates Conditorei-Museum wartet mit Urkunden und Gerätschaften auf.
Mit Bad Kissingen wurde einem Weltbad Aufwartung gemacht: das Musical "Sehnsucht nach dem Paradies" erinnert an den Besuch des Bayernkönigs Ludwig II. und Sissy. Die Stadt ist 2001 besonders eine Reise wert, denn sie blickt auf 1200 Jahre Geschichte zurück.
Würzburg ist für eine Frankenreise in doppelter Hinsicht wichtig: das Mainfränkische Museum auf der Festung
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Nicht nur tief ins Glas, sondern von Kräuterfrau Agathe auch in die Glaskugel wurde am Abschlussabend der Seniorenreise gesehen.
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mit einem Riemenschneider-Saal stellt für den Bildhauer und Holzschnitzer einen glanzvollen Rahmen dar. Balthasar Neumann ist aus der Stadt nicht wegzudenken, die Residenz stellt einen Höhepunkt in seinem Schaffen dar. Sehr anschaulich versuchte die Führerin, die Atmosphäre zu verdeutlichen, die zu Zeiten des Fürstbischofs hier geherrscht hatte.
Am Abschlussabend gab, es ein besonderes "Schmankerl": Eine Weinprobe mit erlesenen Frankenweinen und der "Kräuterfrau Agathe". Mit Charme präsentierte sie die verschiedenen Kreszenzen des "Volkacher Ratsherren", wusste aber auch von den Wirkungen heimischer Kräuter, etwa der Hopfblüten-Dolden, zu berichten und konnte sogar aus der Glaskugel lesen. Bei der Hervorhebung der Spätlese blieb es nicht aus, dass sie zur Verdeutlichung auf menschliche Wesenszüge hinwies und das am Beispiel des Seniors der Gruppe demonstrierte.
Mit einer Stadtführung in Ochsenfurt auf der Heimfahrt endete eine abwechslungsreiche und informative Reise in das Frankenland. Auch Petrus hatte für die Reiselustigen ein Herz und bescherte ihnen überwiegend gutes Wetter.
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Main Post Mittwoch 23.05.2001
Erste Messe für Wein, Spirituosen, Feinkost und Accessoires in den Mainfrankensälen in Veitshöchheim
Weinlandkreis Kitzingen war groß vertreten
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Die ganze Welt des Weines präsentierte sich bei der ersten Messe für Wein, Spirituosen, Feinkost und Accessoires in den Veitshöchheimer Mainfrankensälen. Erzeugnisse aus 17 Ländern und mehr als 45 Anbaugebieten der ganzen Welt präsentierten Händler, Importeure und Erzeuger am vergangenen Wochenende einem sachkundigen und erlebnishungri- gen Publikum bei der “vinworld”.
Mehr als 800 Weine gab es zu probieren, über 120 edle Destillate, Sekte und Schaumweine schimmerten im Glas. Dazu reichten die Aussteller landestypische Spezialitäten als kulinarische Ergänzung zu den Gaumenfreuden aus Keller und Weinberg.
Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Franken als vinologische Klassiker Europas traten im friedlichen Wettstreit mit der “neuen Wein-Welt” aus Nord- und Südamerika, Israel, Australien oder Südafrika an. Das Interesse der Bevölkerung war rege - wann werden einem schließlich so viele Erzeugnisse rund um den Wein in vertretbarer regionaler Entfernung so konzentriert angeboten.
Informativ war auch das Angebot an Seminaren im Rahmenprogramm: “Käse und Wein” mit Klaus Wahl von der Landesanstalt, “Glas und Wein” mit Bezirks-Fachberater Hermann Mengler, eine Whisky-Degustation mit Oliver Preisinger von der Firma Glenmorangie aus Schottland, das Referat über Piemonteser Weine sowie Informationen über “Innovative Weißweine” mit Artur Steinmann aus Sommerhausen oder gar “Koschere Weine aus aller Welt”.
Auch einem bislang umstrittenen Thema widmete sich ein kulinarischer Vortrag:
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Ein Seminar bei der “vinworld” in Veitshöchheim befasste sich mit Zigarren und Wein. Beim Volkacher Weingut Römmert-Flammersberger durften die Gäste edle Auslesen mit einem Stück Schokolade probieren.
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“Zigarren, Wein und kulinarische Köstlichkeiten”.
Aus dem Kreis Kitzingen waren führende Weinbaubetriebe vertreten: Heinrich Brügel aus Castell-Greuth (Wein und Schaumwein), das Fürstlich-Castellsche Domänenamt (Wein, Schaumwein und Destillate), Weinbau Hillabrand aus Hüttenheiin (Wein), Weingut Richard Östreicher aus Sommerach (Wein), Weingut Römmert-Flammersberger aus Volkach (Wein und Destillate), Weingut Graf von Schönborn aus Wiesentheid/Schloss Hallburg (Weine aus Franken und Portugal). Die Fränkischen Ökowinzer und Weingüter FÖW gestalteten einen gemeinsamen Stand. Daran beteiligten sich Norbert Drescher Bioland-Weinbauberatung Erzeugerring e.V. aus Sommerach, Weingut Helmut Christ aus Nordheim, Rainer Zang aus Nordheim, Gerhard Roth aus Wiesenbronn, Weingut Manfred Rothe aus Nordheim sowie Weingut Rainer Zang aus Nordheim mit ihren ökologisch ausgebauten Frankenweinen.
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Main Post Mittwoch 21.02.2001
Schlaraffenland für Zungenverwöhnte Gourmets in Astheim
Zarte Töne und feine Aromen
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ASTHEIM (RR)
Das verführerische Motto "Gaumenfreuden - Sinneslust” stand zum "Valentinstag” im "Schwan” im Blickpunkt. Ein "Fest der Sinne in der Zweisamkeit", das "Frühlingsgefühle" und "zarte Verliebtheit" einband in ein sechsgängiges Menü, den dazu korrespondierenden Weinen und einem bezaubernden Rahmenprogramm.
Die süßen Versuchungen begannen mit einer "Liason im Kräutergarten" und führten über zartschmelzendes Kirschensorbet mit Champagner-Minzesauce bis hin zu verführerischen, herzhaften Köstlichkeiten nach Art des Hauses.
Ein Schlaraffenland für alle zungenverwöhnten Gourmets, die ein "feincremiges Paprikasüppchen mit einem Häubchen von Brunnenkresseschaum", zum Dessert ein hausgemachtes "Raffaelo-Parfait auf Erdbeerspiegel” bevorzugten.
Tafeln im Angesicht fränkischer Kultur und genießen in stilvollem Ambiente war Trumpf zum romantischen Schlemmerabend mit Herz
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Ein Fest für alle Sinne bot das kulinarische Erlebnis auf dem Winzerboden des "Schwans” zum Valentinstag. Im Bild: Romantik pur mit dem Trio "Prima Vina” und Winzerin Andrea Flammersberger.
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Bereichert wurde das kulinarische Highlight nach höfischer Art von Versen und romantischen Liedern und bescherten nicht zuletzt ein historisches Erlebnis. In romantisches Licht getaucht bot der Winzerboden der "Schwane" eine faszinierende Kulisse, vor der das Trio "Prima Vina" in sprechenden Bildern und interaktivem Theaterspiel für ein besonderes Erlebnis sorgte. Eingebunden in die stilvolle Atmosphäre ließ sich das Publikum von zarten Tönen und feinen Aromen animieren und mitreißen.
Das Trio "Prima Vina", das sind Birgit Rittershofer, Roswitha Schneider und Ursula Jordan.
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